
Das der energetische Einfluss von Wärmebrücken und Undichtheiten beim energiesparenden Bauen minimiert werden muss, ist grundsätzlich klar und wird auch gelebt. Hierzu stehen in einschlägigen Normen und Fachregeln eine Fülle von Erkenntnisquellen zur Verfügung. Hinzu kommt, dass im energetischen Nachweis auch Lüftungssysteme unterschiedlich bewertet werden.
Wärmebrücken-, Dichtheits- und Lüftungskonzepte tragen ergänzend zum energetischen Effekt auch wesentlich zur Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit bei. Hier bestehen in bestimmten Normen auch recht irrige Vorstellungen, dass Undichtheiten (Infiltration) einen sinnvollen Beitrag zur Entfeuchtung von Räumen leisten könnten. Denn das Gegenteil ist der Fall.
Hierzu räumt das Seminar mit einigen Halbwahrheiten und alten Glaubenssätzen auf. Wir gehen auf die Neuerungen zum künftigen Energiesparrecht und überarbeiteten Normen ein und erläutern diese nachvollziehbar anhand von konkreten Planungs- und Ausführungsbeispielen.
In den zurückliegenden Monaten wurden die DIN 4108-2, DIN 4108-3, DIN 4108-7 und die DIN V 18599 überarbeitet. Ferner wurden Auslegungen zur Anwendung der DIN 4108 Beiblatt 2 veröffentlicht.
Inhalte:
•Umsetzung der Europäischen Gebäuderichtlinie in Deutschland ab 2028
•Inhaltliche Schnittmengen des Gebäudeenergiegesetzes und der Effizienzhausstandards zu Wärmebrücken-, Dichtheits- und Lüftungskonzepten
•Planungs- und Erkenntnisquellen aus dem öffentlichen Baurecht:
-DIN 4108-2 und DIN 4108 Beiblatt 2
-DIN 4108-7 und DIN 4108-3 und
-DIN/TS 4108-8
Referent: Dipl.-Ing. Architekt Stefan Horschler



